Kanada 2003

Willkommen in Kanada





Tourismusamt Kanada


Kanada 2003


Land

Kanada ist nach der Russischen Föderation das zweitgrößte Land der Erde mit einer Fläche von 9.093.507 Quadratkilometer.


Hauptstadt

Ottawa, in der Provinz Ontario, ist die Hauptstadt von Kanada.


Provinzen und Territorien

Kanada hat zehn Provinzen und drei Territorien, jede mit einer eigenen Hauptstadt (in Klammern): Alberta (Edmonton); British Columbia (Victoria);
Manitoba (Winnipeg); New Brunswick (Fredericton); Newfoundland (St. John's); Nova Scotia (Halifax); Ontario (Toronto);
Prince Edward Island (Charlottetown); Quebec (Quebec City); Saskatchewan (Regina); Northwest Territories (Yellowknife); Nunavut (Iqaluit); und
Yukon Territory (Whitehorse).


Währung

Der kanadische Dollar ist unterteilt in 100 Cents.


Einwohner

Im Jahre 2000 hatte Kanada eine Bevölkerung von 30,7 Millionen Einwohnern.


Städte

Die größten Städte sind

Toronto (4,68 Millionen Einwohner)
Montréal (3,43 Millionen Einwohner)
Vancouver (2,01 Millionen Einwohner)
Ottawa-Hull (1,06 Millionen Einwohner)



Klima

Kanada weist große klimatische Unterschiede auf - Temperatur und Niederschlagsmenge variieren je nach Region und Jahreszeit stark. Im hohen Norden
klettern die Temperaturen nur für wenige Monate im Jahr über den Gefrierpunkt. Die meisten Kanadier leben jedoch im Süden des Landes. Der Winter
dauert dort höchstens fünf Monate und das Klima ist durch milde Frühjahre, warme Sommer und angenehm frische Herbste gekennzeichnet. Die
Jahreszeiten prägen auch das Landschaftsbild: Je nachdem, ob sich die Natur gerade in der Ruhe- oder Wachstumsphase befindet, laden schneebedeckte
Berge zum Skifahren oder sommerliche Seenlandschaften zum Wasserskifahren ein.


Geografie

Kanada erstreckt sich über die nördliche Hälfte des nordamerikanischen Kontinents und ist mit einem Staatsgebiet von 9.984.670 km2 nach Russland
das zweitgrößte Land der Erde. Damit ist Kanada fast 28 mal größer als Deutschland. Mit Atlantik, Pazifik und Nordpolarmeer als natürlichen Grenzen
kommt das kanadische Festland auf die weltweit längste Küstenlinie von insgesamt 58.500 km. Im Süden des Landes verläuft die 8.891 km lange Grenze
zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Norden reicht Kanadas arktische Inselwelt bis auf 800 km an den Nordpol heran. Jenseits des Nordpolarmeers
liegt Kanadas Nachbar Russland. Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen im Norden eignen sich nur 12% der Gesamtfläche für die
landwirtschaftliche Nutzung. Aus diesem Grund konzentriert sich der Großteil der Bevölkerung im klimatisch milderen Süden des Landes. Im Jahr 2001
zählte Kanada rund 31,1 Mio. Einwohner.


Die höchsten Berge

Gebirgsketten im Osten sind die Torngat Mountains, die Appalachen und die Laurentides, im Westen die Rocky Mountains, Coast Mountains und
Mackenzie Mountains, im Norden Mount St. Elias und die Pelly Mountains. Höchster Berg ist der 5959 Meter hohe Mount Logan im Yukon Territory.


Die größten Seen

7,6% der kanadischen Landmasse sind mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. Allein die Binnengewässer haben zusammen mehr als das
Doppelte der Fläche Deutschlands. Die wichtigsten Seen (Reihenfolge nach Größe der in Kanada gelegenen Fläche) sind der Huronsee, der Große Bärensee,
der Obere See, der Große Sklavensee, der Winnipegsee, der Eriesee und der Ontariosee. Viele der großen Seen liegen teilweise auch im Gebiet der
Vereinigten Staaten. Der größte gänzlich in Kanada gelegene See ist der Große Bärensee mit 31.328 km2 in den Northwest Territories.


Die längsten Flüsse

Der wichtigste Fluss Kanadas ist der St. Lorenzstrom (3058 km). Er dient Schiffen als Wasserstraße zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Kanadas längster Fluss ist der Mackenzie River (4241 km) in den Northwest Territories. Weitere große Flüsse sind der Yukon River und der Columbia River, die teilweise auch in den Vereinigten Staaten verlaufen, der Nelson River, der Churchill River und der Fraser River sowie wichtigere Nebenflüsse wie der Saskatchewan River, der Peace River, der Ottawa River, der Athabasca River und der Liard River.


Zeitzonen

Kanada erstreckt sich über insgesamt sechs verschiedene Zeitzonen. Im äußersten Osten gilt die Newfoundland Standard Time: Die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt 4,5 Stunden. Im äußersten Westen gilt die Pacific Standard Time (MEZ minus 9 Stunden). Dazwischen liegen die Zeitzonen Atlantic, Eastern, Central und Rocky Mountain Time. In fast allen Provinzen werden jeweils am ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober die Uhren auf Sommerzeit (Standardzeit plus 1 Stunde) umgestellt.


Wirtschaftsdaten 2002/2003

Kanada wird das laufende Fiskaljahr (bis 31.03.03) voraussichtlich mit einem Budget-Überschuss von 8,9 Milliarden Dollar abschließen - mehr als doppelt
so viel wie Finanzminister John Manley mit vier Milliarden ursprünglich erwartet hatte. Der Conference Board von Kanada, der diese Voraussage macht, ist
für das kommende Haushaltsjahr 2003/04 noch optimistischer. Dann soll der Überschuss auf 11,2 Milliarden Dollar steigen. Die Regierung wird darüber nur
froh sein: Sie könnte damit bequem die erwarteten fünf Milliarden Dollar an zusätzlichen Ausgaben für Reformen im Gesundheitswesen
(ca. 3,5 Milliarden Dollar), für Verteidigung und für die Umsetzung des Kyoto-Protokolls abdecken. Im Februar will sie den Haushaltsplan vorlegen. Auch wäre
noch Geld übrig, um die traditionelle 3-Milliarden-Reserve für wirtschaftliche Notfälle zurückzustellen und eventuelle Steuersenkungen zu
beschließen.

Paul Darby, Direktor des Wirtschaftsinstituts Conference Board, sieht vor allem in den niedrigen Zinsen und in der Rekord-Zunahme der Beschäftigung - 2002
wurden rund 500 000 neue Arbeitsplätze geschaffen - gute Voraussetzungen für eine weiter prosperierende Wirtschaft. Sein Institut rechnet für 2003 mit
einem Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent. Das wäre genauso viel wie 2002. Die Inflation soll demnach weiterhin bei knapp 2,5 Prozent liegen, während
bei den Zinsen ein Anstieg von 2,75 auf 5,0 Prozent bis zum Frühjahr 2004 erwartet wird.

Finanzminister John Manley hat am 18. Februar den Bundeshaushalt 2003 vorgelegt. Die gute wirtschaftliche Situation in Kanada hat es ermöglicht,
Steuern zu senken, Ausgaben für Schlüsselbereiche zu erhöhen und dennoch zum sechsten Mal in Folge einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.
Kanada hat als einziger G-7-Staat 2002 einen Budgetüberschuss erzielt und wird dies voraussichtlich auch 2003 als einziger G-7-Staat schaffen.

Den Vorhersagen für Budgetüberschüsse in den nächsten Jahren liegen Prognosen für ein Wirtschaftswachstum zu Grunde, das sich in diesem Jahr auf
3,2 Prozent (das höchste unter den G-7-Ländern) und 2004 auf 3,5 Prozent belaufen soll. 2002 waren es 3,3 Prozent. Auch im Schuldenabbau war
Kanada seit Mitte der 90er Jahre am erfolgreichsten unter den G-7. Ende 2002 lagen die Staatschulden bei 46,5 Prozent des BIP.

Mehr Geld für Schwerpunktbereiche

Die solide Haushaltspolitik ermöglicht der Regierung, die Ausgaben in wichtigen Sektoren auszuweiten. Einige der Erhöhungen sind: 34,8 Milliarden Dollar
über fünf Jahre für das Gesundheitswesen; eine Milliarde jährlich für das Militär; 1,4 Milliarden über drei Jahre für Entwicklungshilfe; 1,7 Milliarden über
drei Jahre für Forschung und Innovation; 600 Millionen für den mit den USA vereinbarten "Smart Border Action Plan" zur Verbesserung der Sicherheit und
der Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs an der Grenze; drei Milliarden über fünf Jahre für den Umweltschutz, insbesondere den Klimaschutz.

Weitere Steuersenkungen

Der Etat enthält Steuererleichterungen, basierend auf dem fünfjährigen Steuersenkungsplan im Volumen von 100 Milliarden Dollar. Der Beitragssatz für
die Arbeitslosenversicherung wird gesenkt, ebenso die Flugsicherheitssteuer (auf sieben von zwölf Dollar je Inlandsflug). Steuervorzüge für Kinder werden
angehoben. Für die Unternehmen wurde die Gewinnsteuer mit Wirkung ab dem 1.1.2003 von 25 auf 23 Prozent gesenkt. Damit sind die
Unternehmenssteuern (inkl. der Kapitalsteuer) jetzt im Durchschnitt niedriger als in den USA. Die von der Zentralregierung erhobene Kapitalsteuer
wird für fünf Jahre ausgesetzt, für mittelgroße Firmen sogar ab 2004 komplett gestrichen. Andere Steuererleichterungen kommen Kleinunternehmen und
Selbstständigen zugute. So wurden die Abschreibungsmöglichkeiten für Kleinunternehmen verbessert.


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© Marko Broekmann 2005



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